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Alt 02.01.2007, 07:35   #1 (permalink)
kaktus
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Standard Winterharte Kübel-Palme Trachycarpus

Winterharte Kübel-Palme Trachycarpus

Beschreibung: Die Hanfpalme ist eine sehr robuste, eher langsamwachsende Palme, die dort beheimatet ist, wo man Palmen kaum vermutet, nämlich im asiatischen Hochgebirge bis zu 2500 m über dem Meeresspiegel. Sie erreicht eine Höhe von über 10 m. Der Stamm ist mit braunen Fasern bedeckt, die im Laufe vieler Jahre langsam abfallen. Deshalb ist bei ausgewachsenen Exemplaren der obere Teil von Fasern bedeckt, während der unterste Teil "nackt" ist. Die Blätter dieser Schirmpalme sind kräftig und stabil sowie bis an die Blattbasis eingeschnitten. Sie knicken durch Windeinwirkung leicht ab und hängen dann an den Spitzen herunter. Abgestorbene Blätter bilden wie Washingtonias oft einen "Pettycoat", wenn sie nicht abgeschnitten werden. Man kann T. fortunei leicht mit der Zwergpalme Chamaerops Humilis verwechseln, weshalb man sie früher fälschlicherweise sogar zur gleichen Gattung zählte. Daher rührt der heute immer noch gebräuchliche aber eigentlich falsche Name Chamaerops excelsa für die Hanfpalme. Die Blattstiele sind glatt oder ganz leicht gezackt (vgl. Zwergpalme: stark bedornt

Standort:

Sonne Halbschatten Schatten Von März bis November sind diese Palmen rund ums Haus in sonniger wie halbschattiger Lage ein exotischer Blickfang, der einen sogleich an Urlaub denken lässt.
Pflegeaufwand:
gering
Wasserbedarf:
gering Trachycarpus brauchen einerseits viel Wasser in der Hauptwachstumszeit, andererseits können sie aber auch einmal Trockenheit.
Weitere Eigenschaften:
winterhart

Temperaturminimum: -15°C
Temperatur: Da diese Palme im Hochgebirge wächst, ist sie an kühles Klima gewöhnt. Am besten wächst sie bei 15 bis 20 °C. Temperaturen, wie sie in Mitteleuropa üblich sind, bekommen ihr deshalb recht gut. Bei sehr hohen Temperaturen stellt sie das Wachstum zeitweilig ein. Sie sollte als Kübelpflanze auch im Winter draußen an einem geschützten Ort stehen, solange keine Nachtfröste unterhalb -10 °C angekündigt werden. Wird diese Temperatur unterschritten oder sind dauerhaft (d.h auch tagsüber) Temperaturen unterhalb 0 °C zu erwarten, wird die Pflanze eingeräumt und sollte bei leichten Plusgraden solange drinnen stehen, bis es wieder etwas wärmer geworden ist und voraussichtlich längere Zeit so bleibt. Hierbei verträgt sie trockenen Frost besser als einen feuchten, muffigen Kellerraum. Wärmeschocks durch "Zwischenlagern" in der beheizten Wohnung muß man aber unbedingt vermeiden. Ebenso sollte man die Palme nicht andauernd aus- und einräumen.

Eine ausgepflanzte Hanfpalme verträgt noch deutlich mehr Minusgrade, nämlich bis zu -17 °C, wobei aber die Blätter erfrieren. Sind Temperaturen unter -10 °C zu erwarten, sollte man sie mit einem Winterschutz versehen wie unter Palmen für den Garten beschrieben. Wenn man sie günstig auspflanzt, d.h. windgeschützt mit freier Sicht nach Süden und einer wärmenden Mauer oder Hauswand im Rücken, ist sie mit geringem Aufwand für den Winterschutz in deutschen Gefilden absolut winterhart. Spätestens wenn sie als Kübelpalme zu groß und zu schwer geworden ist, sollten Sie über das Auspflanzen (muß im Frühjahr und darf nicht im Herbst durchgeführt werden) einmal nachdenken.

Junge Palmen sind nicht so frostresistent wie ältere, und solche in einem kleinen Kübel mit nassem Substrat weit weniger als solche in einem großen Kübel mit nur leicht feuchtem und zudem luftigem Substrat.
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